Kräftig, von unterschiedlich großer Statur, in den verschiedensten Hautfarben
sind die Rassen der Menschen. Auch gibt es an Augen und Haarfarbe alles, was
man sich vorstellen kann. Manche Menschen mögen sogar beim Barbier eine
unnatürliche Farbe wählen, doch laufen sie dann Gefahr, von anderen Wesen als
Dämon gejagt zu werden.
Menschen sind sehr erfindungsreich. Die Krieger üben sich in jeglichen
Waffen und tragen alle erdenkliche Rüstung, sind sie erst einmal gut
trainiert. Auch sind sie eines der Völker, die sich im Kampf organisieren
und somit eine stärkere Macht bilden können.
Handwerklich geschickt stellen sie fast alle Dinge des täglichen Lebens
her und entdecken immer wieder neue Gerätschaften und
Herstellungsmöglichkeiten. Kaum das eine beendet, wenden sie sich schon
dem nächsten zu oder experimentieren, zum Beispiel als Alchemist mit den
unterschiedlichsten Reagenzien, ob es nicht doch noch einen Trank
herzustellen gibt, wie ihn noch nie ein anderer zustande brachte.
Magier erlangen große Fähigkeiten durch intensive Studien. Die Roben und
Fakultäten ermöglichen eine weite Auswahl an Spezialgebieten. Doch man
munkelt auch von solchen, die in den Wäldern leben und eine ganz andere
Art der Magie ausüben.
Die Menschen sind also ein Volk mit den unterschiedlichsten Begabungen.
Ebenso ist ihre Handlungsweise nicht einheitlich zu beschreiben, lässt
auch nicht immer nur Gutes erwarten, da der Mensch dem Bösen nicht selten
zugeneigt ist. Feindschaft kann unerbittlich sein. Die meisten Menschen
sind allein oft feige und ihre Überzeugung ist leicht zu manipulieren.
Menschen glauben an die unterschiedlichsten Götter dieser Welt und da
findet sich ja auch für jedes Gemüt etwas.
Recht gleichgültig gehen die meisten Menschen mit anderen Völkern um.
Zwerge werden ob ihrer geringen Größe oft nicht für voll genommen, für
ihre Schmiedekunst jedoch sehr gelobt.
Elfen sind den Menschen eher ein wenig unheimlich, sei es ob ihres großen
Wissens, ihrer unglaublichen Präzision im Kampf oder ob ihrer
unvergänglichen, zauberhaften Schönheit.
Da Trolle meist einen recht strengen Geruch haben, sind sie nicht so
gern gesehen. Es sei denn zum Handeln, denn kaum ein Mensch kann sich
dem Versuch entziehen, sie zu übervorteilen. Halbelfen sind die
ungeliebten Bastarde, die auch bei den Menschen einen gewissen Neid
auslösen. Meist werden sie jedoch ignoriert, im Gegensatz zu den Dunkelelfen,
die von den meisten Menschen als genauso ein Ärgernis betrachtet werden,
wie Räuber und Diebe. Doch wird kein Mensch dies einer Gruppe dieses Volkes
gegenüber aussprechen, denn so groß, wie der Ärger und die Abneigung gegen
sie, ist auch die Furcht vor ihrer Grausamkeit und Kampfkunst.
Menschen können allen Ständen und Berufen angehören. Ihre Vielseitigkeit
bedingt jedoch, dass sie es nur schwer zu wahrer Meisterschaft bringen. Ihr
Sozialverhalten ist oft extrem: Kriecherische Unterwürfigkeit gegenüber
(vermeintlich) Höhergestellten steht rücksichtsloser, nicht selten grausamer
Verachtung von Schwächeren gegenüber. So wird etwa ein Handwerker sich einem
Krieger, zumal eines anderen Volkes, gegenüber nur in Ausnahmefällen
unbotmäßig verhalten, dafür aber wenig Bedenken haben, etwa seine eigenen
Lehrlinge bis aufs Blut zu schinden, selbst dann, wenn es keinen sachlichen
Grund dafür gibt. Jeder Einzelne ist sich seines Standes bewusst und legt
Wert darauf entsprechend behandelt zu werden.