Magier beherrschen die geheimnisvollen Kräfte des arkanen Gewebes. Eine Kraft,
die überall um uns herum liegt und wirkt, und von einem starken und ausgebildeten
Willen kontrolliert werden können. Damit bewirkt der Magier Veränderungen der
Realität, und er zieht diesen Weg unbedingt der körperlichen Einwirkung vor.
Magier sind daher in aller Regel keine guten Handwerker und schon gar keine Kämpfer.
Als
Schulmagier bezeichnen wir jene, die mehr oder minder wissenschaftlich
mit der Magie umgehen. Sie schöpfen ihr Wissen meist aus alten Büchern und
erweitern es durch Deduktion, Versuch und Irrtum.
Naturmagier beziehen ihre Macht aus weniger bewussten Quellen und sind oft
mit einem bestimmten Element - wie etwa der Erde, oder dem Leben - assoziiert.
Ihre Wissensquelle ist die Überlieferung. Sie zwingen die Magie nicht in die
Form ihres Willens, sondern leiten sie behutsam in eine andere Richtung.
Nekromanten sind im Grundsatz Schulmagier. Doch die Arbeit mit der Kraft des
Totenreichs ist verpönt, auch wenn sie große Macht enthält, so dass sie von
den meisten anderen Magiern als Ausgestossene behandelt werden. Nekromantische
Zauber basieren meist auf Energien, die der Magus aus der Lebenskraft anderer
schöpft.
Nicht ganz ins Schema passen die
Kampfmagier. Dabei handelt
es sich um magisch Begabte mit geringem Talent, deren spezielle Zauber oft aus
uralten
Artefakten herrührt. Kampfmagier beherrschen außer ihrer Magie meist
auch die Waffenkunst.
Die Kraftquelle der
Barden schließlich ist das Lied - behaupten sie. Indes,
erforscht ist dies nicht. Fest steht nur, das bestimmte Magiewirker durch
Spiel und Gesang starke und offenkundig magische Effekte hervorrufen können.
Für alle Magier offen stehen die
Roben. Theoretisch
wenigstens. Man könnte sie als weltanschauliche Interessensgemeinschaften bezeichnen, und als solche haben
sie natürlich auch gewisse moralische Anforderungen an ihre Mitglieder.