uo-logo Lostland
UO
Freeshard
Forum

inTime
Einführung
Völker
Berufsgruppen
Magier
Handwerker
Krieger
Abenteurer
Bibliothek

outTime
Features
Voraussetzungen
FAQ & Regeln
Anmeldung
Download
Links
Kontakt/Impressum

Staff


Valid HTML 4.01! Valid CSS!


Wer ist online?
Lostland Freeshard Logo

Schulmagier
Du möchtest ein großmächtiger Magier werden? Dann solltest Du als Rasse einen Menschen, oder Halbelfen der magisch begabten Klasse wählen. Auch Hochelfen und Drow können diesen Weg gehen, sind aber besonderen Regeln dabei unterworfen.
Jeder so „neugeborene“ Magier bekommt das gleiche Zauberbuch. Dieses Buch enthält nur die drei Sprüche „Heal“, „Cure“ und „magic Arrow“. Ansonsten ist es leer. Du kannst nun von einem anderen Charakter, der Rollen herstellen kann, eine passende Spruchrolle erwerben und in Dein Buch eintragen. Lasse ihn Dir außerdem von einem fähigen Magier beibringen, denn in Deinem Buch allein nutzt Dir das Wissen rein gar nichts. Bis zum 4. Zirkel kannst Du so alle 2 Tage einen neuen Spruch lernen. Natürlich ist es auch möglich, dass du den Spruch nicht sofort begreifst oder Dein Lehrer einen Fehler beim Unterricht macht. Dann musst Du 2 Tage warten, um es noch einmal zu versuchen. Auch allein kannst Du Sprüche lernen, wenn ein anderer Magier Dir eine Lehrrolle gegeben hat. Doch Du brauchst doppelt so lange und es ist schwieriger zu verstehen. Wenn Dein Zauberbuch alle Sprüche der ersten 4 Zirkel enthält, musst Du dir einen Magister magicae, einen Meistermagier mit Lehrerlaubnis suchen, der Dich als Lehrling, also Adept aufnimmt. Er bringt Dir mit weiteren Lehrrollen nun die nächsten Zauber bei. Alle 4 Tage kann er Dich einen neuen Spruch lehren, bis Du selber zum Meistermagus oder sogar ebenfalls zum Magister magicae geworden bist.
Es kann sein, dass Dein Meister Dich dabei auch die Werte der Roben lehrt und Dich auf Deinen Wunsch hin einem Robengroßmeister vorstellt. Du erhältst bei Aufnahme in die Roben Standesgemäße Kleidung sowie einen eigenen Zauberstab mit dort eingearbeiteten Sprüchen. Diese können recht hilfreich sein, in deiner Laufbahn und beim Erlernen der Magie selber. Doch bist Du an den Kodex der jeweiligen Robe gebunden, der Dir unter anderem den Weg in die Nekromantie untersagt. Willst du der Robe entsagen, musst Du auch den Stab wieder abgeben und verlierst mit ihm auch eventuell darin gebundene weitere Zauber.
Bist Du Deinem Meister im Unterricht so weit gefolgt, dass er Dich zum Meistermagus benennt, dann hast Du eine wichtige Entscheidung für Dein Leben zu treffen. Willst Du selber einmal Schüler ausbilden? Willst Du die großen Fakultäten besuchen, Großmeister oder gar Erzmagister werden? Dann lerne weiter und werde Magister magicae, besuche die Fakultäten und erfülle Dir Dienen Traum von der wirklichen und angesehenen Macht der Magie!
Willst Du lieber schnell lernen und zu Einfluss und Macht kommen, ohne Rücksicht auf die Gesellschaft und Gefühle der Bewohner dieses Landes? Dann suche die, die im Schatten handeln, die Nekromanten und dunklen Mächte. Doch sei gewarnt: der Weg in die Fakultäten und der der Roben ist jenen verwehrt!
Ah, Du willst die große arkane Macht? - Ein guter Weg…
Der Magister magicae:
Du hast es geschafft, und Dein Meister hat gemeinsam mit zwei anderen der Magister magicae Dir Deinen Lehrbrief ausgestellt? Gratuliere! Doch neue Rechte und Pflichten warten nun auf Dich:
Jeder Meister kann nur einen Schüler zurzeit haben. Während der Lehrzeit hat der Meister vollen Zugriff auf das Eigentum (Bankfach) seines Adepten, ist aber verpflichtet, den Schüler zu lehren und ihn mit Reagenzien zu unterstützen. Er hat die Möglichkeit, bei Ungehorsam oder Missbrauch der magischen Fähigkeiten, seinem Schüler das Wissen über die von ihm beigebrachten Sprüche auch wieder zu entziehen. Der Adept ist verpflichtet, sorgsam mit dem gelehrten Wissen umzugehen, fleißig zu üben und die Mittel des Meisters nicht unnötig zu verbrauchen.
Gut, das ist nicht so schwierig…aber was ist mit der weiteren Ausbildung? Geht es nicht noch weiter? Genau…
Die Fakultäten sind die Horte des höheren magischen Wissens. Es gibt:
  • Die Schule der Illusion
  • Die Schule des Lebens und der Schöpfung
  • Die Schule der Beschwörung und Beherrschung
  • Die Schutz- und Bannakademie
  • Die Schule der Elemente
Meistermagier können durch die Übernahme von Aufgaben für die Fakultäten von den dortigen Großmeistern weitere Zauber lernen. Doch Vorsicht ist geboten, denn kein lebender Geist kann mehr als 30 dieser Zauber aufnehmen. Und gelernt ist gelernt. Ausgelernte Großmeister haben jedoch die Möglichkeit, eines oder mehrere jener sehr raren Artefakte zu finden, welche einen derartigen Zauber aufzunehmen instande sind - der Magus überträgt diesen Zauber sozusagen in das Artefakt, kann ihn daraus nutzen, und dafür einen anderen Zauber erlernen.
Eine sehr schöne Übersicht über das Wesen der wahren Magie kann man einem alten Manuskript entnehmen:

Die Hohe Schule der Magie
Aus einem Vortrag des britannischen Hohen Großmeisters Aran'Dhar vor Angehörigen des britannischen Adels.
"So habt also Ihr, Hoheiten und Majestäten, und Ihr, Eure Durchlaucht, in Euch oder Euren Kindern die Gabe entdeckt? Und es verlangt Euch zu erfahren, wie Ihr damit verfahren könnt? So erlaubt einem alten Magus, das wenige, was er weiß, Euch vorzutragen."
"Erlaubt mir eingangs den Hinweis, daß ich so gut nichts weiß über die Magie der Elfen, welche von diesem Volke sorgfältig gehütet wird, außer, dass sie ohne Zweifel von großer Macht ist. Dasselbe gilt für die Dunklen Brüder der Elfen, wobei es heißt, dass diese oftmals nicht einmal Magie wirken, sondern die Macht ihrer finsteren Göttin anrufen."
"Ich übergehe den eitlen Humbug und die Bauernfängerei, die jene praktizieren, die angeblich ihre magische Macht aus der Natur selbst oder gar dem Erdboden beziehen. Abgesehen davon, dass diese sogenannte Macht lächerlich gering ist, so sagt man auch, sie sei eine harte Wurzel, welche nur dornige Pflanzen hervorbringt, im Gegensatz zur klaren und Lichten Blume der wahren Magie."
"Magie. Die schönste und mächtigste aller Wissenschaften, die ihren Ursprung direkt im Schosse des ältesten der Götter, Ank'Hyl, hat. Ursprünglich ist sie den Guten und der Ordnung verpflichtet, der Ehrfurcht und dem Gehorsam. Doch wir alle sind nur schwache Menschen, und fehlerhaft. Daher gründeten unsere Vorfahren bereits die magischen Akademien und Schulen, und sie gaben ihnen Gesetze, welche unter den gütigen Augen Ank'Hyls Gnade fanden. Diese Gesetze binden alle Magier, und sie schaffen eine Hierarchie von Achtung, Respekt und Gehorsam, welche zum Wohle des Reiches unabdingbar ist!"
"Doch lasst mich den typischen Werdegang eines Magiers erläutern. Wird ein Kind, oder ein Erwachsener darauf aufmerksam, dass er oder sie die Gabe besitzt, so tut er gut daran, sich in ihr zu üben. In den meisten ist sie nur schwach vorhanden, und es wäre unmäßig, einen Magister mit der Ausbildung zu behelligen, der andere Aufgaben zum Wohle des Reiches wahrzunehmen hat. So mag sich ein jeder, auch um die Kraft der Gabe zu prüfen, von den Schreibern gefertigte und einem Magus mit Macht versehene Lehrbücher beschaffen, um sie zu studieren. Das Lesen allein indes wird wenig bringen, die Demonstration der Bündelung und Aausformung der Gabe ist es, was den Lernerfolg ausmacht. Der Lernende muß sich also der Hilfe eines anderen versichern, welcher den gewünschten Zauber bereits beherrscht."
"Der Rat der Magier, ermächtigt dazu von unserem König daselbst, hat die Texte der Lehrbücher und die Zauber, die durch sie gelernt werden können, festgeschrieben. Und auch wenn auf die genannte Weise die mächtigeren der Zauber nicht gelehrt werden dürfen, so möge niemand jene Acolythen der Magie unterschätzen, sind sie doch durch die Gnade der Geburt mit der Gabe einem jeden anderen Sterblichen überlegen!"
"Wenn jemand alles gelernt hat, was er oder sie lernen konnte, und fühlt, daß die Kraft der Gabe in ihm nach mehr verlangt, muß er sich den Statuten des Magischen Rates nach an einen Magister magicae wenden, welcher unabhängig und selbst entscheidet, ob er den Bittenden als Lehrling annimmt. Jeder Magister muß selbst beurteilen, ob er einem bestimmten ausbildungswilligen Magus die Lehre gewähren kann oder nicht. Er wird dies tun, wann immer dies möglich ist. Doch spielen dabei das Talent des AUszubildenden, die Zeit, die der Magister ihm widmen kann, und viele weitere Faktoren eine Rolle. So denn ein Magier einen Lehrling ablehnt, ist dies kein Affront und keine Beurteilung der Fähigkeiten des Lehrlings, sondern immer eine pflichtschuldige Entscheidung."
"Hat der Jung-Magus einen Lehrmeister gefunden und einen Vertrag mit ihm geschlossen, beginnt seine Adeptenzeit. In welcher er die Bücher der Macht studiert, welche sein Meister ihm vorlegt, sich in der Beherrschung der Gabe übt, und viele weitere Dinge erledigt, die sein Meister zur Schulung von Geist und Seele für notwendig erachtet. "
"Wir alle kennen das Klischee vom Adepten, der den lieben langen Tag Töpfe und Tiegel schrubbt, den Boden im Hause seines Meisters fegt oder dessen Vieh hütet. Und viele werden sich fragen, was denn solch profane Tätigkeiten mit der Gabe zu tun haben. Laßt mich sagen, daß all dies nicht nur der Ausformung des Geistes und der Seele, der Vermittlung von Demut und Gehorsam dient. Sondern auch ganz praktische Gründe hat. Jeder Ritter lernt es, im Felde seine Rüstung und sein Schwert zu pflegen, auf dass sie ihm im Kampf gute Dienste leisten. Nun, wie soll ein Magus die Gabe nutzen, wenn er nicht gelernt hat, seine Requisiten und seinen Geist in reinem, gebrauchsfähigen Zustand zu halten? Wenn für einen Zauber Pferdemist gebraucht wird, wo soll denn der herkommen, wenn nicht aus einem Stall? Sicher, das meiste kann man kaufen - aber was, wenn kein Händler da ist, oder wenn ein Magus auf einer geheiligten Mission unter dem Mantel der Verschwiegenheit arbeiten muss?"
"Im Laufe der Zeit wird der Magister seinem Adepten all das lehren, was er selbst über das Wesen der Magie und an Zaubern weiß. Sobald der Adept 99 Lektionen der Magie erlernte und den Großteil der bekannten Zauber beherrscht, erreicht er eine Wegscheide. Er darf sich nun Kraft seines Wissens Meister der Magie nennen, und es steht ihm frei zu entscheiden, wie er weiter verfahren will. So mancher tritt in den Dienst eines Adelshauses oder auch geringerer Häuser, um dort mit seiner Macht und seinem Können zum allgemeinen Wohle beizutragen. Andere wiederum vervollständigen ihre Lehrzeit, um dann vor einem Rat aus drei Magistern oder einem Großmeister selbst die Prüfung zum Magister magicae abzulegen, was sie befähigt und berechtigt, ihrerseits Adepten auszubilden und die Hohe Kunst der Magie in den Universitäten zu erlenen."
"Es gehört mit zu den schwärzesten Kapiteln in unserer Kunst, aber es darf nicht unerwähnt bleiben, denn die Gabe verpflichtet uns, ehrlich, offen und objektiv zu sein. Wenige, sehr wenige Meister, die verwirrten Geistes oder böser Seele sind, oder von den Mächten der FInsternis korrumpiert wurden bei der beständigen Wanderumg am Grate der Tugend, deren Herzen also schwach waren, erliegen den schändlichen und täuschenden Verlockungen der Nekromantie. Oh, wie einfach stellt man es diesen armen Seelen dar. Macht ohne Fesseln der Regeln und Gesetze, schnell erworben! Doch bald wird das schwärende Gift, daß die Magie der Toten in ihre Herzen träufelt, dieselben zerfressen und schwärzen. Und da sie abgewichen sind vom Pfade der reinen Lehre und der Gesetze des Reiches, werden sie von den rechtschaffenen Magier und den Paladinen unbarmherzig gejagt, um diese Schadflecke auszumerzen."
"Entscheidet sich ein Magister, die Hohe Magie zu erlernen, so kann er aus allen Fakultäten zugleich lernen. Es gibt die Schule des Lebens und der Wandlung, welche sich vornehmlich mit dem Körper, der Heilung, aber auch der Verwandlung von Form und Kräften beschäftigt. Komplementär dazu ist die Schule der Illusion und Beherrschung, welche den Umgang mit und die Kontrolle des Geistes lehrt. Die Schule der Elemente lehrt ihre Studenten den sicheren Umgang mit den Gewalten der Natur, als da sind Feuer und Wasser, Luft und Boden. Die Schule von Schutz und Bann wandelt die leichteste Hütte in eine feste Wehr, nicht nur gegen weltliche Gewalten, sondern auch und vor allem gegen jene magischen Ursprungs, insbesondere gegen Wesenheiten aus den Sphären. Und dazu komplementär ist letztlich die Schule der Beschwörung, welche ihren Studenten den verantwortungsvollen und kundigen Umgang mit Wesenheiten aus anderen Sphären und Welten nahebringt."
"Wer die 30 Zauber, welche das Aufnahmevermögen eines normalen Lebewesens völlig einnehmen, erlernt hat, dessen Geist kann keine weiteren magischen Fertigkeiten entwickeln. Bis auf eine Ausnahme: So mancher Großmeister begab sich schon auf die Suche nach sagenumwobenen alten Artefakten, welche die Macht gelernter Zauber zu binden vermögen. Man könnte sagen, dadurch wird Platz frei im Geist, um stattdessen Neues zu lernen. Derartige Artefakte sind indes sehr selten"
"Es ist klar, daß ein Leben als Magier in erster Linie aus Verantwortung besteht. Verantwortung nicht nur für sich selbst, sondern auch für etwaige Schüler. So ist es Gesetz im Reiche, daß ein Adept keinen eigenen Besitz haben darf, um ihm über Armut und Askese die Erleuchtung zu bringen - sein Meister wird etwaiges Vermögen seiner Adepten pflichtgetreu und zum Vorteil seines Mündels verwalten. Indes, sollte ein Adept mit dem Gelernten nicht umgehen können, so steht es seinem Meister frei, das Vergessen über ihn zu bringen, und ihm verfrühtes Wissen wieder zu nehmen. Selbiges gilt für Großmeister, für die alle Studenten ihrer Fakultäten den Status eigener Adepten haben. Und schließlich üben die Erzmagister die Oberaufsicht über jeden Magier aus."