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Die Roben
Die Roben sind grundsätzlich von einer Gilde kaum verschieden. Ihre Stärke liegt einerseits in der Gemeinschaft, die einem Mitglied das Lernen und die „Magier-Karriere“ erleichtern kann und ihm Schutz bietet vor Übergriffen anderer Magier. Auch bekommt jeder Robenmagier einen Stab in der Farbe seiner Robe, der einige besondere Fähigkeiten aufweist sowie eine standesgemäße Kleidung. Der Robenstab gibt gleichzeitig einige Boni beim Erlernen von Fakultätszaubern.
Andererseits haben die Roben auch Nachteile. Tritt ein Magier aus einer Robe aus, muss er seinen Robenstab wieder abgeben, was für ein Fakultätsmitglied bedeutet: Es verliert alle bis dahin erworbenen Fakultäts-Sprüche, die in diesem Stab gebunden waren.
In eine Robe aufgenommen werden kann jeder Adept, also Schüler eines Meisters oder höher, der sich dann dem Kodex der jeweiligen Robe unterwerfen muss. Er wird von einem Großmeister der Robe zum Robenstein in der Akademie gebracht und von ihm dort aufgenommen, wie ein Gildenmitglied.
Zu beachten ist, dass die Roben ihre Großmeister selbst ernennen, und dass diese Ehrentitel nicht zwangsläufig mit dem Großmeisterrang der Schulmagie in Verbindung stehen! Überdies nehmen die Roben generell jeden magisch Begabten auf, es sei denn, ihre Satzungen verbieten das im Einzelfall.

Die Weißen Roben
Geführt von der Erzmagistra ParSalian sind die Weißroben die rechtschaffen Guten. Mit großem Ehrgeiz beseitigen sie die Mächte der Finsternis wo sie auf sie stoßen. Immer hilfreich sind sie die freundlichen, netten Magier von nebenan, die jeder gerne sieht, denn auf sie ist Verlass, wenn es um Gerechtigkeit geht. Weißroben werden auf keinen Fall mit Nekromanten kooperieren oder sie gar in ihrem Kreise willkommen heissen.

Die Roten Roben
Geführt von Erzmagistra Mardenia gehen sie den guten Mittelweg. Sie kümmern sich vornehmlich um den Ausgleich der Kräfte, um das Lernen und Wissen an sich. So kann es durchaus vorkommen, dass sie neben einem Kampf stehen und diskutieren, statt für die eine oder andere Seite Partei zu ergreifen. Kommt es dann jedoch zu einer Unausgewogenheit unter den Kämpfern, ist es nicht sicher, dass sie sich den „Guten“ anschließen, wenn es andersherum dem Weltgefüge dienlicher wäre. Rotroben haben gelegentlich Vorbehalte gegenüber Kampfmagiern, Barden und Naturmagiern, da deren Stil ihnen nicht wissenschaftlich genug ist. Mit Nekromanten arbeiten sie notfalls zusammen, würden sie aber nie aufnehmen.

Die Schwarzen Roben
Geführt von Erzmagistra Rylien No’Quar suchen die Schwarzroben nach dem Weg zur eigenen Macht. Dabei ist ihnen so ziemlich jeder Weg recht, auch wenn jemand aus den eigenen Reihen dabei den Kürzeren zieht. So sind sie oft nicht gern gelitten, denn in ihrer Nähe braut sich schnell Unheil zusammen. Schwarzroben haben grundsätzlich keine Berührungsängste hinsichtlich der Art eines Magiers - wenn es der Erhöhung der Macht der Robe dienlich ist.