Als "Abenteurer" bezeichnet man all jene Personen, die sich nicht eindeutig für eine Berufsgruppe entschieden haben.
Man könnte auch sagen: Sie können alles, aber nichts mit Vollkommenheit. Mithin sitzen Abenteurer
"zwischen den Stühlen".
Barden - oder allgemeiner: Künstler - haben sowohl magische als auch handwerkliche Talente. In der Folge sind sie
fähig, besondere Handwerksleistungen zu erbringen, die sie mit der ihnen angebotenen Magie sozusagen veredeln.
Dennoch erreichen ihre Arbeiten nie die Qualität derjenigen eines echten Handwerkers, und ihre Magie ist
andererseits an ihr Handwerk gebunden.
Magii Galad oder Kampfmagier dagegen sind sowohl Magier als auch Kämpfer. Von der magischen Macht her den "Volllmagiern"
unterlegen, entwickelten sie mit der Zeit spezielle, vornehmlich für den Kampf geeignete Zauber. Zudem sind sie
recht passable Kämpfer.
Streuner schließlich könnte man als "kämpfende Handwerker" bezeichnen. Magie ist ihnen wesensfremd.
Beachten sollte man, dass nur junge, unerfahrene und rüpelhafte Wesen einen Abenteurer verachten würden. Sicher
sind seine Fähigkeiten beschränkt, aber dafür vielgestaltig. Mag der Streuner dem Ritter im Zweikampf unterlegen sein,
so kann er doch etwa bei einer längeren Reise selbst für Verpflegung sorgen, oder auch beschädigte Rüstungen
reparieren, wozu dem Krieger jedes Talent fehlt. Und zweifellos ist der Magier gebildeter als der Magus Galad - ob
ihm das etwas nutzt, wenn in der Schlacht seine Reagenzien abhanden kommen, ist indes fraglich.